Ein Jahr Aeroad CF SLX

Die Saison 2016 hat schon begonnen, trotzdem noch ein kleiner Rückblick zu meinen Erfahrungen rund um das Canyon Aeroad CF SLX. Die Blogstatistik zeigt, da herrscht reges Interesse, und auch auf zahlreichen Ausfahrten wurde ich auf das Rad angesprochen.

Aeroad YellowAlle Beiträge zum Aeroad findet ihr unter dem Tag Aeroad CF SLX.   Inzwischen habe ich über 5500 km auf dem Rad zurück gelegt. Davon gut die Hälfte auf den mitgelieferten Mavic Cosmic Carbone SLE und die andere Hälfte auf meinen SwissSide Hadron 625. Beide Laufradsätze harmonieren sehr gut mit dem Rad. Einzig nennenswert ist eigentlich nur eine gewisse Knackneigung, wenn die Schnellspanner der Hadrons schmutzig werden. Hier hilft eine Reinigung, etwas Schmiermittel in die Gelenke und schon ist wieder Ruhe im Karton. Tendenziell habe ich die längeren Touren eher auf den Cosmics und die schnelleren Fahrten auf dem Hadron Satz gemacht.  Rad am Ring 2015

Habe ich anfangs noch gedacht, dass Aeroad wird auf Grund der Sitzposition eher ein Wettkampf- und „Speed“-Rad, so hat sich das über die Nutzungsdauer total relativiert. Trotz der aggressiveren Sitzposition und dem Aero Rahmen, diese haben ja den Ruf doch eher hart zu sein, hat mir auch eine Tour knapp über 300 km keine Probleme bereitet.
Hier bestätigt sich das Fazit der einschlägigen Magazine. Der Rahmen ist tatsächlich sowohl schnell, als auch steif und komfortabel.

Nie habe ich den Eindruck gewonnen, dass meine Kraft nicht in Vortrieb umgesetzt wird. Das Ultimate CF bleibt also auch bei langen Touren meist in der Ecke stehen, trotz deutlich entspannterer Sitzposition. Einzig am Berg habe ich den Eindruck, dass ich durch die Geometrie mit dem etwas größeren Rahmen und der leicht längeren Kurbel auf dem älteren Ultimate etwas mehr Leistung treten kann. In der Ebene ist es allerdings genau umgekehrt.

DFM 2015Was den Lenker angeht habe ich mich total an den integrierten Vorbau und die Aero Form gewöhnt. Die H11 Einheit ist sicherlich nicht jedermanns Sache, da die Anpassungsmöglichkeiten gering sind. Bei mir passt die Kombination aber nahezu perfekt. Die ovale Form lässt sich für mich deutlich entspannter greifen, als mein Runder Lenker am Ultimate. Das ist aber sicherlich von Handgröße und persönlicher Vorliebe abhängig. Im Verlauf des Jahres ist auch bei Canyon der speziell für die Vorbau Einheit entwickelte Garmin Halter lieferbar geworden. Musste ich natürlich sofort ausprobieren. Die Montage ist etwas frickelig, aber danach hält er super fest. Auch die Halterung für die Di2 Steuerbox hält seit Anbau des Garmin Halters wieder strammer. Worauf ihr achten solltet, ist regelmäßig die kleinen Schrauben für den Runden Garmin Gegenpart nachzuziehen. Diese sind mir während der Fahrt einmal los vibriert, was beinahe zum Verlust meines Garmins geführt hätte, da ich in der Pampa natürlich nirgendwo einen so kleinen Torx auftreiben konnte. Spa Cycling Challenge 2015

Ansonsten hat mich das Rad wirklich nie im Stich gelassen und Fährt sich wirklich blendend und willig. Die Kette habe ich in der Zeit einmal getauscht ansonsten funktioniert alles immernoch tadellos.
Ich hätte vorher wirklich nicht gedacht, dass sich das Rad so als Allround Renner erweist. Sicherlich trägt auch die hervorragende Ausstattung dazu bei, dass ich es meist dem alten Ultimate vorziehe. Di2 ist schon eine feine Sache und insbesondere die in den Dura Ace Hebeln integrierten Knöpfe zum Wechseln der Garmin Seiten vermisse ich jedesmal, wenn ich wieder auf mechanisch wechsle.

Zum Abschluss noch eine Foto Auswahl der Schauplätze, an die mich das Rad in 2015 begleitet hat.
Hücker Moor

Spa Cycling Challenge 2015

Spa Cycling Challenge 2015

Große Weserrunde 2015

Rad am Ring 2015

Aeroad @ Night

RTF TSVE Bielefeld

Dümmer

 

Schieder Stausee

Torfroad

Lipper Raps

Burg Sternberg

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