Hermannslaufvorbereitung 2014

Ich deutete ja an, dass es hier nicht nur Themen Rund um Fotografie geben wird, sondern auch den ein oder anderen Blogeintrag zu Sport und anderen Themen.

Sonntag habe ich die letzte Woche Training vorm Hermannslauf abgeschlossen. Zeit ein kleines Resümee zu schreiben. Danach ist hoffentlich auch wieder allgemein mehr Zeit für Blogeinträge.

Alle Jahre wieder geht der Hermannslauf vom Detmolder Hermannsdenkmal bis zur Bielefelder Sparrenburg. Es handelt sich also nicht um einen klassischen Rundlauf, sondern geht grob gesagt immer in eine Richtung.
HermannslaufKarteAuf einer Karte (Quelle Google Maps) sieht das ganze so aus.

31,1 km mit ca. 600 Höhenmetern aufwärts und etwa 750 Metern abwärts. Das hängt immer stark davon ab, wie man die Höhenmeter aufzeichnet und glättet.

Eine Woche vor dem Wettkampf steigt die Anspannung. Wie wird das Wetter? Wie komme ich dieses Jahr aus der Hitze im Schopketal raus, die Treppen in Lämershagen hoch? Was ziehe ich an… usw.
Die, die ihn schonmal mitgelaufen sind, werden sich bei diesen Worten wieder finden.

Letztes Jahr hatte ich zwei Ziele. Minimal die 3h Grenze knacken, an der ich zuvor zweimal gescheitert war und maximal eine Zeit von um 2h 45min erreichen.
Das ist mit mit 2h 42min auch sehr gut gelungen.
Jedoch habe ich am Ende doch noch einiges an Zeit eingebüßt, weil meine Muskulatur nicht mehr so schnell wollte, wie mein Kopf.
Kann man im Nachhinein natürlich schlecht sagen, ob noch mehr gegangen wäre, wenn man langsamer angelaufen wäre… Hätte wäre wenn kennt glaub ich jeder, der schon mal einen Wettkampf gelaufen ist. Ist allerdings alles Jammern auf hohem Niveau.

Als Taktik für dieses Jahr hab ich mir zurecht gelegt:
Drittel 1 und 2 in ungefähr gleichem Tempo und dann in Drittel 3 nicht mehr soviel Minuten einbüßen, sondern möglichst konstant durchlaufen. Damit müsste ich meine Zeit hoffentlich verbessern können.

Aber nun zur Vorbereitung.
Nachdem es mir wieder nicht gelungen ist, meine Form aus dem Vorjahr durch den Winter zu retten, ging es auch dieses Jahr ungefähr bei 0 los.
November & Dezember war meine Trainingsleistung leider nahezu nicht existent.
Dadurch lassen sich die Zahlen ganz gut vergleichen.

Hier mal ein paar Zahlenspielereien:

Die ersten 16 Wochen 2013 vs. 2014

  • Gesamtlaufkilometer: 535 vs. 684
  • Laufkilometer pro Woche im Schnitt: 33,5 vs. 42,75
  • Höhenmeter: 8490 vs. 9963
  • Anzahl Trainingseinheiten inkl. nicht Laufeinheiten: 53 vs 52
  • Durchschnittstemperatur während der Trainingseinheiten: 4 °C vs 9,25 °C

Das Plus 1 an Einheiten erklärt sich durch ein deutliches mehr an Fußballtraining in 2013.
Da ich schon mal schlechte Erfahrungen mit zu viel Training in zu kurzer Zeit gemacht habe, habe ich die Distanzen kontinuierlich gesteigert.
Im wesentlichen Bestand eine Woche aus einem Tempodauerlauf, einem Intervalltraining und einem langen Lauf > 20km.
Ergänzt mal um eine Einheit Fußball oder auch einen regenerativen langsamem Lauf.

Highlight in diesem Jahr ist natürlich ganz klar die Temperatur gewesen. Letztes Jahr habe ich das kurze Laufshirt zum ersten mal im April ausgepackt. Selbst da lag noch der ein oder andere Schneehaufen an der Strecke.

In meiner Sporttracks.mobi Auswertung stellt sich das ganze dann für 2014 so dar:
SporttracksAuswertungWie man unschwer erkennen kann, sollte dank der Tapering-Phase mein Performance Höhepunkt genau zum Wettkampf Ende April sein.

Die Kurven errechnen sich übrigens anhand der per GPS geloggten zurück gelegten Kilometer und meiner voreingestellten Tempozonen.
Genauer wird das ganze, wenn man noch Pulsdaten oder Wattdaten dazu nimmt.
Pulsdaten nutze ich allerdings in letzter Zeit nicht mehr.
Wer sich näher dafür interessiert, sollte mal den dazugehörigen Blog durchlesen.

Laut Sporttracks hatte ich letztes Jahr zu dieser Zeit laut eine maximal Performance von 150.
Traut man der Statistik, kann also gar nichts mehr schiefgehen *hüstel*

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